Schneckenschäden

Befallsfördernde Faktoren

Befallsfördernde Faktoren sind bei Acker- und Wegschnecken vor allem milde Winter und feuchte Sommer, kombiniert mit moderaten Temperaturen. In solchen Jahren ist ab Mitte August, z. B. bei Ackerschnecken mit stärkerem Auftreten zu rechnen. Weiter begünstigen klutige Böden, geringe oder pfluglose Bodenbearbeitung das Schneckenauftreten.

Hier finden Sie Schadbilder zu

Raps

Junge Rapspflanzen gehören zu der Lieblingsnahrung von Schnecken und im Gegensatz zu Schäden durch Rapserdflöhe können Schneckenschäden im Raps zu Totalausfall der Saat führen. Deshalb sollte bereits bei der ersten Sichtung von Schnecken oder Schleimspuren eine sofortige Bekämpfung eingeleitet werden. Vor der Aussaat ist besonders auf eine feine Bodenstruktur und eine gute Rückverfestigung zu achten, denn Schnecken leben vorzugsweise in der oberen Bodenschicht (bis 15 cm Tiefe). Sie sind nicht in der Lage aktiv in den Boden zu graben, sondern sind auf Hohlräume (Kluten, Steine, Mulchdecke und Regenwurmgänge) als Rückzugsort angewiesen. Konnte der Boden vor der Rapsaussaat nicht gut austrocknen, um vorhandene Schnecken und Eier zu dezimieren, steigt das Risiko eines Totalausfalls erheblich. Anfang/Mitte August beginnen die Schnecken mit der 2. Eiablage im Jahr.

Wird ein erhöhter Schneckenbesatz festgestellt, so ist die Ausbringung des Schneckenköders METAREX INOV® mit 5 kg/ha breitflächig gestreut oder mit 4 kg/ha als Reihenbehandlung mit Mikrogranulatstreuer ausgebracht unabdingbar. METAREX INOV® kann mit einem zeitlichen Abstand von nur 5 Tagen zwischen den einzelnen Behandlungen ausgebracht werden, was gerade bei sehr hohem Schneckenbesatz ein entscheidender Vorteil sein kann. Es sind bis zu 5 Anwendungen pro Kultur und je Jahr (max. 17,5 kg/ha/Jahr) möglich.



Frasschaden Raps

Weizen

Frühgedrillte Weizenbestände mit Vorfrucht Raps müssen besonders gründlich beobachtet werden, denn sie weisen oft einen erhöhten Schneckenbesatz aus. Das Auslegen von Kontrollfolien im eigenen Betrieb ist sehr gut geeignet, um ein Bild des Schneckendrucks auf den aktuellen Getreideschlägen zu bekommen. Diese müssen allerdings immer wieder feucht gehalten werden, um auch die Schnecken zur Kontrolle unter der Folie zu halten, damit diese sich nicht in den Boden zurückziehen. Wenn erste Schnecken unter der Folie zu finden sind, muss gestreut werden. Achtung: Auch wenn keine Schnecken unter den Kontrollfolien gefunden werden, können Fraßschäden auf einigen Flächen beobachtet werden. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn dies ist darauf zurückzuführen, dass besonders viele, nur wenige Millimeter große Jungschnecken zu finden sind, die leicht übersehen werden können. Bei auftretendem Schneckenbefall muss sofort reagiert werden. Bereits bei der Aussaat kann bereits mit 4 kg/ha METAREX INOV® als Beimischung zum Saatgut vor Aushöhlung des Weizenkorns im Boden geschützt werden. Oder nach der Aussaat wie gewohnt mit 5 kg/ ha METAREX INOV® breitflächig gestreut.



MetaRex Weizen

Mais

Mais reagiert von der Keimung bis zum 4-5-Blatt-Stadium sehr empfindlich auf Schneckenfraß. Besonders sollte auf Loch- und Blattrandfraß beginnend an den unteren Blättern geachtet werden, wobei stärkere Adern verschont bleiben, sowie auf silbrig glänzende Schleimspuren. Vor allem Maiskulturen, die unter nasskalten Bedingungen auflaufen sind stark gefährdet. Die Tiere sind ab 1°C aktiv, wobei Temperaturen zwischen 10°C und 18°C sowie eine Bodenfeuchte zwischen 50 und 75% den Befall fördern. Ab März beginnen die Tiere mit der Eiablage. Frisch eingesäte Flächen sollten besonders bei feuchter Witterung auf Schnecken hin überprüft werden, z.B. mit Schneckenfallen (angefeuchteter Jutesack, Schneckenfolien). Jedoch auch bei trockeneren Verhältnissen können die unterirdisch lebenden und fressenden Tiere Schäden verursachen. Sobald man tote Schnecken oder Schleim findet, muss man das Maisfeld mit Schneckenködern schützen. Aktuell zugelassen ist im Mais nur der neue Schneckenköder METAREX INOV® .


Zuckerrübe

Zuckerrüben reagieren ebenfalls empfindlich bei Schneckenschäden. Fällt bei Zuckerrüben die Bestandsdichte unter 40.000 Pflanzen pro Hektar, tritt eine bedeutende Ertragsminderung auf. Damit dies nicht geschieht, sollte man die ersten Anzeichen von Schneckenfraß schnell erkennen. Besonders bis zum 6-Blatt-Stadium ist auf an- bzw. abgefressene Blattränder und Blättchen sowie silbrig glänzende Schleimspuren zu achten. Vor allem Rübenkulturen nach Umbruch oder Gründüngung und Mulch- oder Direktsaaten sind stark gefährdet. Die Tiere sind ab 1°C aktiv, wobei Temperaturen zwischen 10°C und 18°C sowie eine Bodenfeuchte zwischen 50 und 75% den Befall fördern. Ab März beginnen die Tiere mit der Eiablage. Frisch eingesäte Flächen sollten besonders bei feuchter Witterung auf Schnecken hin überprüft werden, z.B. mit Schneckenfallen (Sack, Brett, Schneckenfolien). Jedoch auch bei trockeneren Verhältnissen können die unterirdisch lebenden und fressenden Tiere Schäden verursachen. Sobald man tote Schnecken oder Schleim findet, muss man das Rübenfeld mit Schneckenködern, wie z.B. mit dem neuen METAREX INOV® mit 5 kg/ha schützen.




Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
METAREX INOV® eingetragenes Warenzeichen des Herstellers